
Wer in diesen Wochen in London ist, sollte die Tate Modern besuchen: „Erleben Sie die monumentale Aborigine-Kunst von Emily Kam Kngwarray – zum ersten Mal in Europa.“
Geboren im Zentrum Australiens, gehörte sie zur Anmatyerr-Gemeinschaft. Erst mit über siebzig Jahren begann sie zu malen – zunächst mit Batik, später mit Acryl auf Leinwand. In weniger als zehn Jahren entstand ein Werk, das heute zu den bedeutendsten Positionen der australischen Kunst zählt.
Auf den ersten Blick abstrakt, formen sich aus den Werken Systeme aus Körpern, Landschaften und Geschichten – mit einer einzigartigen Rhythmik.
Ihr später Erfolg hatte auch für ihre Gemeinschaft große Bedeutung. Kngwarray machte sichtbar, dass Kunst aus kultureller Verantwortung entstehen kann – aus Verbundenheit mit Land, Sprache und Geschichte.
Für uns ein absolutes Must-See. Meditativ, lehrreich und in allen Belangen auf den Punkt. We love it.





























